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Fahrner glänzt mit Platz sechs
Dienstag, 7. Juni 2005

Mit der bisher besten Gesamtplatzierung bei einem Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft endete die Sachsen-Rallye 2005 für das Duo Markus Fahrner und Michael Wenzel. Mit dem Opel Corsa Super 1600 fuhr der 25-jährige Kleinheppacher trotz Erfahrungs-Handicap ohne ein einziges Problem auf einen hervorragenden sechsten Gesamtrang.


 

"Wer hätte das gedacht", strahlte Markus Fahrner im Ziel der Sachsen-Rallye, dem vierten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft. Bei der überwiegend auf Asphalt ausgetragenen Rallye rund um Zwickau leistete sich der gebürtige Schwabe mit seinem Mehlinger Beifahrer Michael Wenzel nur minimale Fehler und landete am Ende auf einem sensationellen sechsten Gesamtrang. "Nur einmal haben wir uns auf einem Schotterabschnitt plötzlich gedreht, das hat vielleicht zehn Sekunden gekostet", grinst Fahrner im Ziel nach 15 absolvierten Wertungsprüfungen. "Und einen kleinen Verbremser hat es auch gegeben."

Die Zeiten von Markenkollege und Meisterschafts-Kontrahent Horst Rotter konnte Fahrner am Anfang nicht erreichen. "Wir sind zu Beginn der Rallye einfach zu vorsichtig gefahren. Wir wollten erst einmal ausloten, wie man den Corsa auf den schnellen aber engen Prüfungen bewegen muss", sagt der 25-jährige. Den zweiten Durchgang der rund 26 Kilometer langen Königsprüfung bei Königstein konnte der Corsa-Pilot dann auch mit rund sieben Sekunden Vorsprung in der Klasse der Super 1600-Fahrzeuge für sich entscheiden. "Das hat gezeigt, dass wir die Zeiten der erfahreneren Kollegen mitgehen können, wenn die Bedingungen stimmen". Beachtliche Zeiten erreichte übrigens auch der Deutsche Super 1600-Meister von 2002 und 2004 Sven Haaf. Erstmals startete der Windecker im Lada 2112 Super 1600 in Wertung, am Ende reichte es zu Platz elf. Der Rückstand auf Markus Fahrner betrug nach rund 160 WP-Kilometer knapp drei MInuten. Aaron Burkhard verbuchte in Sachsen eine Nullrunde, an beiden Tagen fiel er mit technischen Defekten an seinem Citroen Saxo Super 1600 aus.

Den Gesamtsieg bei der Sachsen-Rallye holte sich indes das Mitsubishi-Gespann Ruben und Petra Zeltner im Gruppe A-Mitsubishi Lancer Evo7 vor den Teamkollegen Hermann Gassner und Sigi Schrankl im Gruppe N-Mitsubishi. Gassner und Co übernahmen mit dem zweiten Platz auch die Führung in der Deutschen Rallyemeisterschaft, nachdem Favorit Matthias Kahle im Skoda Fabia WRC am Ende des ersten Rallyetages mit einem Defekt an der Benzinpumpe ausgefallen war.


Endergebnis Sachsen-Rallye 2005 nach 15 WP:

1.Zeltner/P.ZeltnerMitsubishi Lancer
2.Gassner/SchranklMitsubishi Lancer+ 0:39,1 min
3.Rotter/BerdiOpel Corsa Super 1600+ 0:59,4 min
4.Stölzel/WindischSkoda Octavia WRC+ 1:13,1 min
5.Corazza/TonnMitsubishi Lancer+ 1:19,3 min
6.Fahrner/WenzelOpel Corsa Super 1600+ 1:59,4 min



Meisterschaftsstand nach 4 von 8 DRM-Läufen:

1.Gassner/SchranklMitsubishi Lancer156 Punkte
2.Kahle/GöbelSkoda Fabia WRC125 Punkte
3.Zehetmaier/BreuerHonda Civic Type R104 Punkte
4.CorazzaMitsubishi Lancer104 Punkte
5.Rotter/BerdiOpel Corsa Super 1600103 Punkte
6.Steinacker/RöhmVW Golf IV TDI95 Punkte


weitere Infos zur Sachsen-Rallye 2005 unter:

http://www.rallye-magazin.de/
http://www.rallye1.de/
http://www.rallye-dm.de/
http://www.avd-sachsen-rallye.de/

 
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