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Spannende Aufholjagd auf Rotter

Der Freitagabend hatte für das Team Fahrner/Wenzel leider nur bis zur Hälfte der ersten Prüfung gut begonnen, denn ab dann musste das Duo auf die Servo-Unterstützung ihres Corsa Super 1600 verzichten. Auf der kurvenreichen zweiten Wertungsprüfung in Willofs räumten die jungen Corsa-Piloten aufgrund ihrer Lenkungsprobleme einen Strohballen ab und verloren dabei ihre vordere Stoßstange. Kurz darauf liefen sie dann auf den Super 1600 Lada-Piloten Jaan Mölder auf. Eine halbe Runde lang kamen sie nicht an dem Esten vorbei. Nach dem Überholmanöver drehte sich das Team Fahrner/Wenzel vor lauter Übermut in der nächsten Kurve. Auf der dritten und vierten Sonderprüfung ließen es die beiden eher etwas ruhiger angehen, um am Abend beim Schussservice ihren Corsa in Ordnung zu bringen. Der Rückstand auf Opel-Pilot Horst Rotter und seine Beifahrerin Sabrina Berdi betrug am Abend der ersten Etappe ca. 35. Sekunden.

Der Schwabe begann den zweiten Tag der Rallye etwas vorsichtiger, sodass Horst Rotter seinen Vorsprung auf etwa 50 Sekunden ausbauen konnte. Markus Fahrner und sein Beifahrer Michael Wenzel wollten sich erst vergewissern, dass ihr Corsa wieder einwandfrei funktionierte. Ab der achten Wertungsprüfung startete das Duo Fahrner/Wenzel dann die spannende Aufholjagd auf Opel-Markenkollege Horst Rotter. Die letzten fünf Bestzeiten des Tages gingen dann an das Irmscher-Duo. Darüber hinaus fuhren die beiden mit ihrem Fronttriebler sogar einmal die drittbeste Zeit im Gesamtklassement auf der fahrerisch sehr anspruchsvollen Wertungsprüfung Niederaula. „Die Prüfung Niederaula war für uns sehr gut. Auf meiner Lieblingsprüfung hat wirklich alles gepasst. Außerdem haben wir damit gezeigt, dass wir auf den selektiven Prüfungen schon jetzt ganz vorne mit dabei sind“, freut sich Fahrner.

Zum Schluß der Rallye fehlten den DMSB-Junioren Markus und Michael noch ca. 30 Sekunden bis zur Spitze und somit mussten sie sich von Horst Rotter auf den zweiten Platz verweisen lassen. „Leider waren wir am Freitagabend auf dem Rundkurs in Willofs ein bisschen übermütig. Ansonsten wäre der Zweikampf mit Horst sicher noch spannender geworden. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich auf den nächsten Fight mit meinen Kollegen in der Super 1600 Klasse“, so Fahrner nach der Rallye.

Endergebnis Vogelsberg Rallye nach 12 Wertungsprüfungen

1. Kahle/Göbel                                      Skoda Fabia WRC
2. Poulsen/Frederiksen Toyota Corolla WRC                                +1:01,8 min
3. Wallenwein/Zeitlhofer Mitsubishi Lancer Evo 7 +1:48,1 min
4. Steudten/Fuchs Mitsubishi Lancer Evo 6 +2:14,3 min
5. van Hoof/Botson Mitsubishi Lancer Evo 4 +2:33,4 min
6. Gaßner/Schrankl Mitsubishi Lancer Evo 7 +2:35,9 min

Meisterschaftsstand nach 3 von 8 DRM-Läufen:

1. Kahle Göbel                                      Skoda Fabia WRC                                   105 Punkte
2, Gaßner/Schrankl Mitsubishi Lancer Evo 7   96 Punkte
3. Steudten/Fuchs Mitsubishi Lancer Evo 6   75 Punkte
4. Corazza, Peter Mitsubishi Lancer Evo 7   64 Punkte
...
11. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600   40 Punkte

weitere Infos zur Hessen Rallye 2005 unter:

www.rallye-magazin.de
www.rallye1.de
www.rallye-dm.de
www.rallye-vogelsberg.de
 

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