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Markus Fahrner ist Deutscher Super-1600 Meister

Mit drei Siegen und drei zweiten Plätzen in der Super 1600-Meisterschaft schafften Markus Fahrner und Co Michael Wenzel mit ihrem Opel Corsa sogar den Sprung auf Rang 5 in der DRM-Gesamtwertung. Nach der letzten Sprungkuppe und den verbleibenden 200 Metern bis zum Ziel der letzten Sonderprüfung wurde es im Opel für einen Moment richtig laut. "Wir konnten uns den Freudenschrei einfach nicht verkneifen", gaben die glücklichen und verdienten Sieger zu Protokoll.

Dabei wurde ihnen der Erfolg keineswegs geschenkt. Auf den insgesamt 13 Sonderprüfungen und rund 150 WP-Kilometern durfte dem Duo in Kampf um die Super 1600-Krone kein Fehler passieren. Zu nah war beim letzten Lauf der Tabellenabstand zum direkten Verfolger Horst Rotter. So stockte den frisch gebackenen Meistern auf der siebten Prüfung einmal kurz der Atem, als der Corsa in einem Abzweig plötzlich aus ging. Doch der Motor ließ sich sofort wieder starten und die kurze Panne kostete nur wenige Sekunden Zeit. Kurz vor Schluss der Rallye war die Anspannung bei beiden dann deutlich spürbar. "Nach leichten Klopfgeräuschen im vorderen Bereich haben wir zur Sicherheit die linke Antriebswelle getauscht", sagt Markus Fahrner. Trotzdem beendete der Opel-Fahrer die Prüfung als Schnellster. Im Ziel lag Horst Rotter zwar mit rund 90 Sekunden vor dem Irmscher-Opel Corsa, doch das war den neuen Deutschen Meistern ziemlich egal. "Wir wollten unbedingt die Meisterschaft gewinnen und da war ein zweiter Platz bei der Rallye schon ausreichend", lachte Markus Fahrner im Ziel.

Den Gesamtsieg bei der Rallye rund um Weißwasser holten sich wie schon im Vorjahr die Skoda-Werkspiloten Matthias Kahle und Beifahrer Peter Göbel im Skoda Fabia WRC. MIt dem fünften Saisonsieg wurde das Köln-/Korber-Duo damit zum dritten Mal gemeinsam Deutsche Rallyemeister. Platz 2 ging in der Lausitz an den Toyota Corolla WRC-Piloten Tord Linnerud aus Norwegen vor Peter Corrazza und Rene Tonn im Gruppe N-Mitsubishi.

Endergebnis Lausitz-Rallye nach 13 WP:

1. Kahle/Göbel Skoda Fabia WRC  
2. Linnerud/Isdal Toyota Corolla WRC + 2:47,3 min
3. Corazza/Tonn Mitsubishi Lancer + 5:44,0 min
...      
8. Rotter/Berdi Opel Corsa Super 1600 + 8:53,0 min
11. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600 + 10:23,3 min

Endstand Deutsche Rallyemeisterschaft 2005:

1. Kahle/Göbel Skoda Fabia WRC 325 Punkte
2. Gaßner/Schrankl Mitsubishi Lancer 307 Punkte
3. Corazza Mitsubishi Lancer 229 Punkte
4. Zehetmaier/Breuer Honda Civic Type R 228 Punkte
5. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600 191 Punkte
6. Rotter/Berdi Opel Corsa Super 1600 172 Punkte

Endstand Deutsche Super 1600-Meisterschaft:

1. Fahrner/Wenzel Opel Corsa Super 1600 48 Punkte
2. Rotter/Berdi Opel Corsa Super 1600 46 Punkte
3. Burkard/Geilhausen Citroen Saxo Super 1600 40 Punkte


Weitere Infos zur Lausitz-Rallye unter:

http://www.rallye-magazin.de/
http://www.rallye1.de/
http://www.rallye-dm.de/
http://www.rrc-lausitz.de/

Fotos: Dirk Göbel, Peter Knierim

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